„off the garden a septeXt“ – Uraufführung von Jai Gonzales und dem Ensemble Unterwegstheater am 14. Juli 2016 im Rahmen von ARTORT

„off the garden a septeXt“ – Uraufführung von Jai Gonzales und dem Ensemble Unterwegstheater am 14. Juli 2016 im Rahmen von ARTORT

14.07.2016 / 18:00 - 19:30 Uhr / HebelHalle


off the garden a septeXt

Der Mensch schafft Gärten, um zu verwirklichen, dauernd oder vergänglich,
was ihm als eine unstillbare Sehnsucht vorschwebt, eine versagte Welt.
Ein Garten ist etwas, woraus man nur hat vertrieben werden können, denn
wie sonst hätte man ihn je verlassen.

(Rudolf Borchardt)

„off the garden – SepteXt“ erfolgt im Rahmen und als Teil von ARTORT 016 in the garden, dem beliebten Festival des Unterwegstheaters für Kunst im öffentlichen Raum. Inhaltlich werden daher auch die Themen des Gartens und des Paradieses aufgegriffen; die Choreographie in der HebelHalle mit einem Parcours um die HebelHalle verbunden. Bernhard Fauser, Leiter des UnterwegsTheaters erklärt: „Was ist das Paradies? Was ist ein Garten? Auf Französisch, Englisch, Deutsch oder Arabisch? Hängende Gärten oder „a cup of wildness“? Eis am Stil sein oder Baum am Stil? Garten-Kolonien und andere Groß-Mann-Sucht. Der Parcour wird unseren ARTORT-Besucher „durch Himmel und Hölle“ führen: ums Haus und in den Hof, auf die Vorder-Hinter-Unterbühne. Von dort aus geht es in ausgesuchte „echte Gärten“ im Stadtteil Neuenheim, wenn das Wetter mitmacht“. Folgevorstellungen von Programm 1 finden vom 15. bis 17. Juli 2016 jeweils um 20 Uhr statt.

off the garden – septeXt

Choreografie: Jai Gonzales / UnterwegsTheater

Tänzer / Performer: Pim Boonprakob, Luis Eduardo Sayago, Bernhard Fauser,

Catherine Guerin, Florian Bücking, Stavros Apostolatos, Luches Huddlestone Jr.

Text: Catherine Guerin Musik: U. Masaaki, D. Rush Licht: Norbert Mohr

Jai Gonzales, geboren in Lima / Perú, war Tänzerin im Ballet National Perú und Ballet Moderno de Camara in Lima. Sie arbeitete als Choreografin und Co- Direktorin am National Theater Asuncion / Paraguay. Nach einem einjährigen Gastaufenthalt beim Cullberg-Ballett in Stockholm beschäftigte sie sich mit Modern Dance-Techniken, Funk-, Street- und Showdance. Seit 1980 lebt sie in Deutschland, wo sie in Heidelberg 1982 das „Afro-Ballett-Ensemble“ ins Leben rief. 1988 gründete sie mit Bernhard Fauser das Ensemble „UnterwegsTheater“. 1989 gewinnt das UnterwegsTheater, Jai Gonzales choreografiert und tanzt, Fauser tanzt, mit dem Stück „Guell“ den Grand Prix des internationalen choreographischen Wettbewerbs in Saitama, Tokyo, sowie den ersten Preis beim choreografischen Wettbewerb „Oscar Lopez“ in Barcelona, Spanien, mit dem Stück „Yera“. Neben zahlreichen Gastspielen in Deutschland (EXPO 2000) wird das Ensemble UnterwegsTheater in den 90er Jahren nach Mexiko City (Festival „Europa-danza“), Rom, Salzburg, Wien, Toronto, New York, Bogota, Costa Rica, Lima etc. eingeladen. Bis heute sind knapp dreissig Stücke unter der Regie und in der Choreografie von Jai Gonzales entstanden. 2013 wurde sie mit dem Helene-Hecht-Preis der Stadt Mannheim ausgezeichnet. Das Unterwegstheater / Künstlerhaus ist bis heute das einzige, von Stadt und Land in Baden-Württemberg gefördertes Berufstheater mit Schwerpunkt Tanz und Performance und bietet, den Sprachen und Künsten des Körpers Raum gebend, in Heidelberg ein international anerkanntes Forum.

Uraufführung: 14. Juli 2016, 20.00 Uhr im Rahmen von ARTORT 016 in the garden

Weitere Vorstellungen: Freitag, 15. Juli und Samstag, 16. Juli 2016, jeweils 20 Uhr

Schüler, Studierende, Bundesfreiwilligendienstleistende und Inhaber des Heidelberg-Passes erhalten Karten zum ermäßigten Preis. Schwerbehinderte und die Begleitperson teilen sich eine reguläre Karte.

Ermäßigungen können nur gegen Vorlage gültiger Nachweise gewährt werden. Es kann immer nur eine Ermäßigung in Anspruch genommen werden.

Schwer- und Schwerstbehinderte und Rollstuhlfahrer bitten wir, ihren Besuch am Tag des jeweiligen Vorstellungsparcours unter der Telefonnummer 0176 70739834 bis spätestens 15.30 Uhr anzumelden, damit wir den Zugang zu den einzelnen Präsentationen in den Gärten organisieren können.

Sollte das Wetter zur Herausforderung werden, wird das UnterwegsTheater kurzfristig Änderungen des Programms vornehmen.

ArtOrt015_Gonzales

Jai Gonzales, geboren in Lima / Perú, war Tänzerin im Ballet National Perú und Ballet Moderno de Camara in Lima. Sie arbeitete als Choreografin und Co- Direktorin am National Theater Asuncion / Paraguay. Nach einem einjährigen Gastaufenthalt beim Cullberg-Ballett in Stockholm beschäftigte sie sich mit Modern Dance-Techniken, Funk-, Street- und Showdance. Seit 1980 lebt sie in Deutschland, wo sie in Heidelberg 1982 das „Afro-Ballett-Ensemble“ ins Leben rief. 1988 gründete sie mit Bernhard Fauser das Ensemble „UnterwegsTheater“. 1989 gewinnt das UnterwegsTheater, Jai Gonzales choreografiert und tanzt, Fauser tanzt, mit dem Stück „Guell“ den Grand Prix des internationalen choreographischen Wettbewerbs in Saitama, Tokyo, sowie den ersten Preis beim choreografischen Wettbewerb „Oscar Lopez“ in Barcelona, Spanien, mit dem Stück „Yera“. Neben zahlreichen Gastspielen in Deutschland (EXPO 2000) wird das Ensemble UnterwegsTheater in den 90er Jahren nach Mexiko City (Festival „Europa-danza“), Rom, Salzburg, Wien, Toronto, New York, Bogota, Costa Rica, Lima etc. eingeladen.  Bis heute sind knapp dreissig Stücke unter der Regie und in der Choreografie von Jai Gonzales entstanden. 2013 wurde sie mit dem Helene-Hecht-Preis der Stadt Mannheim ausgezeichnet.

 

 

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