MichaelDouglas Kollektiv, Köln, & Prue Lang, Melbourne

MichaelDouglas Kollektiv, Köln, & Prue Lang, Melbourne

26.10.2018 / 20:00 - 21:00 Uhr / HebelHalle - Künstlerhaus UnterwegsTheater


MichaelDouglas Kollektiv, Köln, & Prue Lang, Melbourne

“Zaurak” – Freitag, 26. Oktober, 20.00 Uhr, HebelHalle

in der Reihe „CCCelebrities“

TICKETS HIER

Choreografie, Konzept, Leitung: Prue Lang zusammen mit den Tänzer*innen: Douglas Bateman, Louella Hogan, Susanne Grau, Michael Maurissens, Sabina Perry, Adam Ster

Licht: Tanja Rühl

Sound: Adam Ster, Mark Pedersen

Dramaturgie: Lucie Ortmann

Technik: Marcel Göhmann

Management: Mara Nedelcu

Fotos: Michael Maurissens & Katja Illner

Oszillierend, pulsierend, rot, riesig und 221,13 Lichtjahre von der Sonne unseres Sonnensystems entfernt: Der Stern Zaurak ist Namens- und Impulsgeber für die neue Tanzperformance des MichaelDouglas Kollektivs. Erneut hat das Kölner Kollektiv die Choreografin Prue Lang, die im Ensemble des Australian Dance Theatre von Meryl Tankard und als prägende Bühnenpersönlichkeit beim Ballett Frankfurt von William Forsythe tanzte, eingeladen. In „ZAURAK“ entwickelt sie choreografische Settings, die wie fünf Zacken eines Sterns miteinander verbunden sind.

Prue Lang und das MichaelDouglas Kollektiv haben dazu geforscht, wie Raum und Zeit über unsere Körper messbar, spürbar und darstellbar sind und wie wir über unsere Körperlichkeit mit Raum und Zeit verbunden sind. Ausgangspunkt dieser künstlerischen Recherche sind fundamentale Fragen nach der Verbindung mit dem Kosmos: Wie können wir uns Phänomene, wie schwarze Löcher oder dunkle Materie vorstellen? Wie wandelt sich unser Verständnis des Universums, von Astronomie, Astrologie und Spiritualität? Entstanden ist eine Choreografie von großer Intensität, die in der nächsten Nähe, mit dem Körper, mit unserer Wahrnehmung und Vorstellungskraft beginnt und zugleich bis in den Kosmos und die größte Abstraktion weisen will. Räume werden abgesteckt, Gebilde aus Legosteinen gebaut, Seifenblasen gepustet oder Ballons aufgeblasen, Zeitachsen mittels Diagrammen, Stammbäumen, Auflistungen nachvollzogen. Die Zeit wird immer neu getaktet, bis sie pulsiert und das Gesetzte, Vereinbarte, aufbricht. Immer wieder wird der Boden einer Ebene weggezogen. Sechs Tänzer*innen loten
die Grenzen ihrer Körper mit Bewegung sowie das Potenzial ihrer Gemeinsamkeit aus:
Könnte man gar das Unzugängliche durch Tanz zugänglich machen?

Eine Produktion von MichaelDouglas Kollektiv, koproduziert durch das tanzhaus nrw, das Hessische Staatsballett/Staatstheater Darmstadt und Hessisches Staatstheater Wiesbaden, gefördert durch die Spitzenförderung für freie Tanzensembles des Landes Nordrhein-Westfalen und durch die Kunststiftung NRW. Die Produktion wurde unterstützt durch das Residenzprogramm des Choreographic Center Heidelberg. Das MichaelDouglas Kollektiv wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln im Rahmen der Konzeptionsfo?rderung und durch die RheinEnergieStiftung Kultur.

 

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