Archiv für August 2009

Die nächste ARTORT-Edition findet, direkt nach der WM, vom 17. Juli bis 1. August 2010 statt. Das TanzInstallationMedien-Festival des UnterwegsTheaters wird diesmal dezentral, d.h. an verschiedenen Orten über das Stadtgebiet verteilt, geplant.
Der Öffentliche Raum als “Kommunikationsort” und “Flaniermeile” steht im Mittelpunkt des Konzeptes, bei dem internationale VertreterInnen zeitgenössischer Kunstformen, seien dies Licht-, Medien-, Foto- Künstler, Architekten temporärer Bauten, ChoreographInnen und TänzerInnen den “agilen Zuschauer” zu einem Parcours der ungewöhnlichen Art einladen. Stationen werden unter anderem die neue Spielstätte AHA-UnterwegsTheater in der Weststadt, das Landfried-Gelände in Bergheim sowie Teile des Neckarufers der Altstadt bzw. Neuenheims sein.

ARTORT 009, Marktplatz Heidelberg, Foto: Günter Krämmer
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Am 21. November 2009 ist das UnterwegsTheater
mit einer neuen Choreographie von Jai Gonzales, “Just Duet”,
im Kulturzentrum Fürth zu Gast.

Kurator des Festivals ist Carlos Cortizo.

Mehr Infos unter: www.duettbiennale.de

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Foto: Günter Krämmer

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von links nach rechts:

Kulturamtsleiter Hans-Martin Mumm, Jai Gonzales, Bernhard Fauser (UnterwegsTheater),

Michael Stadler, Alexander Scheuerer (Complex Immobilien) – Foto: Günter Krämmer

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Halle wird Spielstätte

Das Unterwegstheater wird endlich sesshaft: Jetzt wurde der Mietvertrag
für die Halle in der Hebelstraße 9 unterzeichnet. Der Vertrag läuft auf
zehn Jahre und kann viermal um weitere fünf Jahre verlängert werden.
Damit geht für das Theater eine über zwölfjährige Odyssee zu Ende – die
langersehnte Dauerlösung nach Zwischenstationen im Jugendtheater, in
der Klingenteichhalle und im Altem Hallenbad.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung, dem Unterwegstheater einen
zinslosen Kredit in Höhe von 330 000 Euro für den Ausbau der neuen
Spielstätte zu gewähren, wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung
einstimmig angenommen. Noch im Juni hatte es Diskussionen um die
geschätzten Investitionskosten gegeben: Kulturamtsleiter Hans-Martin
Mumm warnte in einer E-Mail, dass der Umbau der Industriehalle zu teuer
werden könnte. Man müsse wieder die Übergangsspielstätte in der
Eppelheimer Straße 10 – eine frühere Werkstatt – in Betracht ziehen.
Doch da wäre spätestens nach fünf Jahren die Sucherei wieder von vorne
losgegangen, widersprach Intendant Bernhard Fauser.

Die neue Spielstätte soll im kommenden Frühjahr eröffnen und ein
internationaler, offener Produktionsort für interdisziplinär,
freischaffende Künstler werden. Die Planungen für die
Renovierungsarbeiten sind bereits in vollem Gange. hbg

Mannheimer Morgen
03. August 2009

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