Geschrieben von fauser in aha!, konzert

A N Y O N E
Konzert am Donnerstag, 29. Mai, 20.30 Uhr im Alten Hallenbad – AHa
Der Heidelberger Gitarrist und Songschreiber Hanno Giulini – dem UnterwegsTheater durch langjährige musikalische Zusammenarbeit verbunden – und die Sängerin Eva Mayerhofer sind das Duo ANYONE.
ANYONE spielen eigene Songs für Gitarre und Stimme. In ihrer Musik verbinden sie Elemente der klassischen Songwriter-Tradition mit Pop- und Jazzeinflüssen zu einem eigenen poetischen Stil. Konzentriert auf das Wesentliche ist diese Musik sanft und groovy zugleich: Zwischenzeilengeflüster für den frühen Morgen, den späten Abend, die Momente „in between“: ….“coming going passing through – trains of thought rooms vith a view – night sky serenades all blue – full moon nightmares – soul tattoo.“ (IN BETWEEN/Hanno Giulini)
Nachdem ANYONE in der letzten Zeit hauptsächlich als Duo (Stimme + Gitarre) zu hören war, haben Hanno Giulini und Eva Mayerhofer eigens für ihr Konzert im Alten Hallenbad den Drummer Walt Bender und den Saxophonisten Rainer Pusch als Gastmusiker eingeladen.
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Geschrieben von fauser in aha!, presse
FDP
Dr. Annette Trabold
Mir war es klar
am 25.7.07, als die Investoren Weidenhammer den Zuschlag für das Alte Hallenbad mit dem Hauptmieter UnterwegsTheater mit deutlicher Mehrheit von 22:17 Stimmen erhalten hatten, dass die Stadt diesen Beschluss nicht ernsthaft unterstützen wird. Dazu musste man nicht einmal den Umgang mit dem Investor in der öffentlichen Sitzung oder die auch für gemeinderätliche Ohren hörbaren Ermutigungen seitens der persönlichen Referentin des OB an den unterlegenen Mitbewerber erlebt haben. Nun: Diese Investoren und das UnterwegsTheater gehören leider nicht „dazu“, zum Kartell der Schulterklopfer und selbsternannten Meinungsmacher dieser Stadt. Pech gehabt! Pech auch, dass eine gründliche Bauanalyse der Investoren nun gezeigt hat, dass man für das seit 27 Jahren leer stehende Gebäude rund 10 Millionen Euro investieren müsste – und das bei der baulich schonendsten kulturellen Lösung nebst Erhalt des besten Kammermusiksaals (Herrenbad) dieser Stadt. So sind die Investoren, die keine Mäzene sind, leider abgesprungen. Und: Hallo Herr Kulturdezernent, ja hallo, Sie: das UnterwegsTheater wird dieses Jahr 20 Jahre alt und hat ab dem 31.7.08 wieder keine Spielstätte – schlagen Sie doch mal was Realistisches vor, schließlich sind auch 56 Prozent der Heidelberger/innen für eine Nutzung des Hallenbads durch das Unterwegstheater.

DIE HEIDELBERGER
Nils Weber
Pyrrhus-Sieg
Selbst klammheimliche Freude will sich bei der Nachricht über das Scheitern der Brüder Weidenhammer als Investoren für das Hallenbad nicht einstellen. Allenfalls verärgertes Kopfschütteln über all diejenigen, die nicht glauben wollten, dass das Theater-Modell sich vorne und hinten nicht rechnet. Das haben Herr Kraus und andere Leute vom Fach von vornherein prophezeit. Gleichwohl haben unsere alles besser wissenden Commerz-Gegner und Kulturprotagonisten ein gemeinderätliches Bündnis geschmiedet, den anderen Beteiligten mit wochenlangen Diskussionen die Zeit gestohlen und am Ende sogar eine Mehrheit erzielt. Heute wissen wir, dass es ein Pyrrhus-Sieg war, ein scheinbarer Sieg nur, für den ein zu hoher Preis bezahlt werden muss: Monatelanger Stillstand fürs Hallenbad und für Bergheim, enttäuschte Hoffnungen bei den Fausers und vermeidbare Verzögerungen für diejenigen Investoren, die seriös gerechnet haben. Es bleibt zu hoffen, dass die nächste gemeinderätliche Hallenbad-Entscheidung auf einer etwas nüchterneren und belastbareren Kalkulation basiert.
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Geschrieben von fauser in aha!, presse

Altes Hallenbad: OB sieht auch weiterhin Platz für Ensemble
“Interesse am Unterwegstheater”
Von unserem Redaktionsmitglied Simon Scherrenbacher
Auch bei einem anderen Investor für das Alte Hallenbad kann sich Oberbürgermeister Eckart Würzner eine Nutzung durch das Unterwegstheater vorstellen. Die Gebrüder Weidenhammer, in derem Konzept das Ensemble als Mieter vorgesehen war, hatten vergangene Woche bekannt gegeben, kein neues Angebot abzugeben. Würzner glaubt, dass zumindest im Damenbad Platz für das Unterwegstheater sein könne.
Nutzung zumindest bis Oktober
Auf jeden Fall werde er Leiter Bernhard Fauser nun mitteilen, dass er das Alte Hallenbad auch nach Ende des aktuellen Mietvertrags nutzen könne – zumindest bis Oktober, wenn der Sieger eines europaweiten Wettbewerbs feststeht, sagte der OB nach einem Gespräch mit Kulturbürgermeister Joachim Gerner und Baudezernent Raban von der Malsburg: “Wir haben ein großes Interesse, das Unterwegstheater in Heidelberg zu halten.”
Kultur in der Markthalle?
Der Rathaus-Chef betont zwar: “Wer entwickelt, ist für mich unerheblich.” Und: “Die Frage ist, wer das beste Konzept vorlegt.” Doch er kann auch nicht verbergen, dass er vom Markthallen-Konzept des Investors Hans-Jörg Kraus nach wie vor überzeugt ist: “Es ist das einzig realistische Modell, wenn man eine öffentliche Nutzung ermöglichen und gleichzeitig das Gebäude erhalten will.” Die Einbindung von Kultur habe er nie als Widerspruch gesehen, so Würzner. Als Grund für den Rückzug hatten die Weidenhammers genannt, dass die Sanierungskosten drei Millionen Euro teurer als veranschlagt werden würden.
Mannheimer Morgen
15. April 2008
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