TANZ Schenken!

TANZ schenken!

Weihnachtsaktion des UnterwegsTheater

Tanz schenken — ist Genuss für Körper und Geist schenken!
TECart Dance – Pass // Alle 5 Vorstellungen zum Preis von 50,- €

Nur telefonisch zu bestellen unter +49 (0)151 7509 0421

Der reguläre Vorverkauf zu TECart Dance 2020 hat bereits begonnen. Siehe Veranstaltungen auf dieser website.

TECart Dance vom 13.-22. Februar 2020, HebelHalle – Künstlerhaus UnterwegsTheater, jeweils 20 Uhr

Eine Veranstaltung des UnterwegsTheaters, gefördert von der Stadt Heidelberg und dem Land Baden-Württemberg. Unterstützt von der Manfred Lautenschläger Stiftung.

Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorneherein ausgeschlossen erscheint.“

Albert Einstein
Hiroaki Umeda „Holistic Strata“

13. Februar – Howool Baek, Korea//15. Februar – Shumpei Nemoto, Japan//18. Februar – Hiroaki Umeda, Japan//20. Februar – Jone San Martin, Emmanuele Soavi, Mikel R. Nieto, Italien/Spanien//22. Februar – Instituto STOCOS: Muriel Romero, Pablo Palacio, Daniel Bisig, Spanien 


Howool Baek  (Korea)„Foreign body trio“Die in Berlin lebende Koreanerin Howool Baek kam über K-Pop und Hiphop zu ihrer professionellen Tanzausbildung. Ihre Arbeiten behandeln Fragen der Kommunikation und der Ausdrucksfähigkeit des Körpers. Dabei arbeitet sie sehr konsequent und konzentriert, indem sie sich beispielsweise auf einen engen Raum oder auf Bewegungs- und Ausdruckspotential einzelner Körperteile beschränkt. In ihrem Stück „Foreign body trio“ zeigen drei Tänzer* Verfremdungen und ungewöhnlichen Sichtweisen auf den Körper, um die Bedeutung von Fremdheit in unserer Gesellschaft zu erforschen.Konzept & Choreographie: Howool Baek, Sound und Live Musik: Matthias Erian, Movement Research und Interpretation: Natalia Palshina, Nicole Michalla, Lorenzo Savino 

Shumpei Nemoto  (Japan)„Sono Solo“ UraufführungShumpei Nemoto erarbeitet für TECart Dance in Heidelberg ein neues Stück. Der japanische Tänzer und Choreograph hat seine beruflichen Wurzeln im Royal Ballet, der Deutschen Oper am Rhein und dem Cullberg Ballet. Seit 2013 arbeitet er als freier Choreograph und Dozent, seit 2009 macht er Videoarbeiten, die weltweit präsentiert werden. Shumpei Nemoto sucht in seinen Choreographien seine Gedanken durch den menschlichen Körper auszudrücken und durch seine Videoarbeiten neue Wege der Wahrnehmung eines Raums, einer Zeit oder einer Bewegung zu erschließen.  

Hiroaki Umeda  (Japan)„Holistic Strata“ + „Accumulated Layout“„Solange man Vertrauen in die Dinge als „Fakten“ hat, spricht man von real, aber sobald dieses Vertrauen erschüttert ist, nennt man es lieber virtuell.“Hiroaki Umedas Arbeiten sind ebenso minimalistisch wie radikal, subtil wie drastisch, und werden weltweit auf renommierte Festivals eingeladen. In „Accumulated Layout“ aus dem Jahre 2007 verändert sich Tanzbewegung durch das Zusammenspiel mit einem Lichtdesign, in dem Stärke, Helligkeit, Geschwindigkeit und Einfallswinkel äußerst präzise eingerichtet sind. So entstehen verschiedene Wirkungen, die sich im Laufe der Performance intensivieren und beim Zuschauer als unauslöschliche Bilder einprägen. In „Holistic Strata“, 2011 im Auftrag des YCAM (Yamaguchi Center for Arts and Media) geschaffen, übersetzt Hiroaki Umeda alle Elemente auf der Bühne – Körper, Licht und Sound – in einheitliche Informationseinheiten (Pixel), um den gemeinsamen Nenner aller Bewegung zu ergründen. Das Zusammenspiel dieser Elemente ändert beständig seine Form und erinnert an Tornados, Wasserfälle oder andere nicht-lineare Naturphänomene. Sie beeinflussen den Tänzer und werden ihrerseits von ihm beeinflusst. Hiroaki Umedas Inszenierung fordert die Sinneswahrnehmung der Zuschauer heraus und vermittelt seine Sicht auf die Welt, in der alles mit allem harmonisch verbunden ist.Choreographie und Tanz: Hiroaki Umeda, Sound und Lichtdesign: S20, Produktion: S20 mit La Chaufferie, Co-Produktion: Théâtre national de Chaillot 2007

Jone San Martín, Emanuele Soavi, Mikel R Nieto  (Italien/Spanien)„ATLAS 1 – ANY BODY SOUNDS“ATLAS ist eine Serie choreographischer Spurensuchen, gewidmet dem Körper in Ausnahmesituationen, dem Menschen darin und seiner Geschichte. Der erste Teil ANY BODY SOUNDS ist Klangexplosion und Körperimprovisation. Gemeinsam mit der langjährigen Forsythe-Tänzerin und Choreographin Jone San Martín erforscht Emanuele Soavi darin die Beziehung zwischen Sound und Körper. Nicht so sehr in musikalischer Hinsicht, als vielmehr auf der kommunikativen Ebene. Mit dem spanischen Soundkünstler Mikel R Nieto aus San Sebastian steht den beiden ein innovativer Partner zur Seite, um dieses sehr komplexe Thema in ein Bühnenereignis für alle Sinne zu transformieren.Konzept: Jone San Martin, Emanuele Soavi, Mikel R. Nieto, Choreographie / Performance: Jone San Martin und Emanuele Soavi, Sound Artist: Mikel R. Nieto

Muriel Romero, Pablo Palacio, Daniel Bisig  (Instituto STOCOS)  (Spanien)„The Marriage of Heaven and Hell“William Blake, der wohl eigensinnigste Autor der Romantik, schrieb zwischen 1790-93 sein Werk „Die Hochzeit von Himmel und Hölle“, das von der Überwindung der Gegensätze und von den dynamischen Beziehungen zwischen einem geordneten, rationalen Himmel und den energiegeladenen, dunklen Kräften der Hölle handelt. 2018 nimmt das INSTITUTO STOCOS – Muriel Romero (Tanz), Pablo Palacio (Musik) und Daniel Bisig (Interaktive Simulation) – Blakes Text sowie aktuelle kognitionswissenschaftliche Konzepte zum Ausgangspunkt seiner transdisziplinären Arbeit. Auf der Bühne kommen acht Tänzer, elektroakustischer Sound und interaktive Technologien zusammen, so dass neue Beziehungen entstehen zwischen den Abstraktionen des technischen Denkens und der konkreten körperlichen Erfahrung, zwischen Innenwelt und Außenwelt, zwischen Person, Musik und Atmosphäre.Choreographie: Muriel Romero, Musik: Pablo Palacio, Simulation und interaktive Visualisierung: Daniel Bisig, Interaktive Sonifikation: Pablo Palacio, Interaktives Laser-Licht: Daniel Bisig und Pablo Palacio, Tänzer*: Fabrice Edelmann, Clyde Emmanuel Archer, Katerina Humenyuk, Arnau Pérez, Lucía Estévez Almenzar, Gabriella de Alteriis, Teresa Garzón und Aina Canela, Software und Technologie zur Bewegungsanalyse: Daniel Bisig, Pablo Palacio und Casa Paganini – InfoMus, Licht: Juan Carlos Gallardo

Wir danken der Manfred Lautenschläger Stiftung für die Unterstützung!
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