Vorstellungen am 22., 23. und 24. November um 20 Uhr

[Ak.T] – Theater Heidelberg zeigt zu den Büchnerjahren 2012/13:
Georg Büchner-Jahre 2012/2013
Vorstellungen am 22., 23. und 24. November um 20 Uhr in der HebelHalle in Heidelberg:
Im Niemandsland – Lenz trifft Büchner

Texte von Georg Büchner in einer Bearbeitung von Hubert Habig
„Das freie Ensembles Akt eröffnet – gut ein Jahr vor Büchners 200. Geburtstag – unter der Leitung von Hubert Habig den Jubelreigen mit „Im Niemandsland – Lenz trifft Büchner“. Anspruchsvolle Büchner-Collage!“ (Mannheimer Morgen)

Auf Georg Büchner, den jung verstorbenen Dichter und bedeutenden Mitbegründer der literarischen Moderne, richtet sich im laufenden und mehr noch im kommenden Jahr besondere Aufmerksamkeit. Denn der demokratische Revolutionär starb vor 175 Jahren und im Oktober 2013 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal.
Für die Gruppe [Ak.T] waren es weniger die Gedenkjahre als vielmehr die Aktualität und Schönheit der Büchnerschen Texte, die den Impuls für das neue Projekt „Im Niemandsland – Lenz trifft Büchner“ gegeben haben.
„Das Fundament des Stückes bildet die Novelle „Lenz“. Habig lässt den Dichter jedoch auf weitere Büchner-Figuren aus anderen Werken treffen […] Er kombiniert die Tragik von „Woyzeck“ mit dem absurden Witz von „Leonce und Lena“ oder der politischen Dimension von „Dantons Tod“ und „Der Hessische Landbote“. Auch Büchners Vorbilder Shakespeare und Goethe kommen zu Wort.“ (Rhein-Neckar-Zeitung)

Die Bühne der Hebelhalle in Heidelberg wird zu einem herausgehobenen Ort, der unwirtlich und finster sein, im nächsten Moment aber die tiefsten und herrlichsten Naturerlebnisse zulassen kann. Hier trifft der sensible Dichter Lenz auf verschiedene Figuren aus dem dramatischen Werk Büchners. Allesamt Getriebene, Entwurzelte, Heimatlose, die sich für Augenblicke gegenseitig fassen können; Halt und Nähe miteinander teilen, um anschließend wieder in den Kosmos ihrer existentiellen Einsamkeit zu sinken.

„Im Mittelpunkt steht Lenz, den Edgar Diel mit jugendlichem Enthusiasmus, klarer Sprache und einer Intensität spielt, als „jage der Wahnsinn auf Rossen hinter ihm.“ Auf szenischer Ebene steht ihm in Florian Kaiser (Oberlin) ein adäquater Partner gegenüber. Melina Schöfer und Elisabeth Schlicksupp schlüpfen in die Rollen des Rahmenpersonals, während Jutta Glaser mit Zither, Kuhglocken und singender Säge für einen atmosphärischen Klangteppich sorgt. Vor allem aber ihre Vocals, die von klerikalem Liedgut bis zu hochalpinem Jodeln reichen, sind von berückender Schönheit. Alles in allem hat Habig eine in hohem Maße anspruchsvolle Büchner-Collage erstellt, die szenisch dicht und wissenschaftlich sauber ist.“ (Mannheimer Morgen, 8.10.2012)

Mit: Elisabeth Schlicksupp, Melina Schöfer, Edgar Diel, Florian Kaiser, Jutta Glaser (Gesang)
Regie: Hubert Habig, Raum: Motz Tietze, Musik: Jutta Glaser
Vorstellungen am 22., 23., 24. November, jeweils um 20 Uhr
Karten: 15,- €/ 10,- € ermäßigt/ 8,- € Gruppen

Karten und Informationen: www.akt-heidelberg.de
oder Tel. 06223/8089510
HebelHalle – Künstlerhaus UnterwegsTheater
Hebelstraße 9 – 69115 Heidelberg
Anfahrt Straßenbahn: Linie 26, Buslinie 33
Haltestelle Rudolf-Diesel-Straße
Für Pkws sind Parkplätze reichlich vorhanden

WER IST [Ak.T]
In [Ak.T] finden sich Künstler unterschiedlicher Sparten aus der Metropolregion, die projektbezogen in spezifischer Konstellation zusammenarbeiten. Bisher wurden fünf unterschiedliche Projekte unter dem Label erarbeitet: „Bombenfrau“, Mannheim 2008 (eingeladen zum Heidelberger Stückemarkt 2009), „Die Form vertilgt den Stoff / Kabale – Liebe – Fetzen“, Schwindelfrei/Schillertage-Festival Mannheim 2009, „Sampling Hamlet“, Mannheim 2010, „Text – Raum – Stimme“, Heidelberg 2010 und „wahr + schön = gut“, Heidelberg 2011.

Kontakt: Christiane Adam, Carl-Beck-Straße 45/1, 69151 Neckargemünd,
Tel. 06223-8089509
chradam@gmx.de

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