Kunst von der Realität in die Virtualität

Die-Stadtredaktion.de präsentiert in Zusammenarbeit mit dem UnterwegsTheater im April 2011 ein ungewöhnliches Kunsterlebnis. „Damen in Rahmen“ im virtuellen Odenwald.

Pieter Sohl, international bekannter Heidelberger Künstler, vielseitig, neugierig, unangepasst, schafft Figuren aus Holz, Metall und Farbe.

sim[ray]sir, 3D-Artist, Heidelberger-Kunstinstallateur, innovativ, ungewöhnlich, überraschend, bringt die Figuren in die virtuelle Welt und visualisiert den Übergang.

Zusammen ergibt das eine reale Ausstellung, eine Rauminstallation und eine virtuelle Ausstellung im Internet.

Die „Damen in Rahmen“ sind in den letzten zwei Jahren in Pieter Sohl’s Atelier auf dem Kohlhof entstanden. Ein 3-seitiger Rahmen aus Holzleisten bietet Halt für Damensilhouetten aus Metall in unterschiedlichen Posen. Bunt lackiert und grob belassen strahlen Sie eine wohltuende Gelassenheit und eine ungenierte Körperlichkeit aus. Die Formate sind ganz verschieden und reichen von 25 x 30 bis 75 x 170 cm.

sim[ray]sir hat die Figuren digitalisiert und ins Netz gestellt. Bühne für die virtuelle Version der „Damen in Rahmen“ ist der Odenwald bei Heidelberg, ihr tatsächlicher Entstehungsort. Auf den Heidelberg umgebenden Hügeln sind sie platziert, in tausendfacher Vergrößerung, bis zu 800 virtuelle Meter hoch. Betrachtet werden können die virtuellen Kunstwerke mit der kostenlosen Software „Google Earth“, dem beliebten 3D-Weltmodell.

Die reale Ausstellung und Rauminstallation ist vom 12. bis 20. April 2011, jeweils 19:00 bis 22:00 Uhr in der HebelHalle, Hebelstraße 9, zu sehen (außer Sonntag). Die Eröffnung ist am Dienstag, 12. April um 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung wird unterstützt vom UnterwegsTheater und der HebelHalle.

Foto: nh
Grafik: nh/Google Earth