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Das UnterwegsTheater beginnt das künstlerischen Jahr wieder
mit einer Reise nach Nairobi, Kenia, wo, unterstützt vom
Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, dem
Goethe-Institut und der Sauti Kuu Foundation (Dr. Auma Obama)
der zweite Teil des im letzten Februar begonnenen Tanzprojektes
INBODA (International Body- and Dancework) mit Straßenkindern
aus den Slums realisiert wird.

Nach dem Erfolg der ersten Produktion, die auch vom ZDF
aufgezeichnet wurde, werden nun wieder TänzerInnen und
ChoreografInnen aus verschiedenen Ländern nach Nairobi
kommen, um mit Kindern aus Kigali, Kampala und Nairobi zu
arbeiten. Sie werden Körpertechniken wie urban-dance und
Akrobatik anwenden, um mehr Wissen über den eigenen Körper
und die Körper der anderen zu vermitteln. Zusätzlich wird die
Arbeit mit Elementen aus der Musik und der Videotechnik
bereichert. Die Kinder können dabei auf spielerische Weise
Selbstbewusstsein erlangen. Den Abschluss des Tanzworkshops
werden zwei Tanzperformances im Goethe-Institut bilden.

Im Frühjahr gibt es zum ersten Mal eine Zusammenarbeit mit
dem Heidelberger Frühling, bei der Ende März das von John
Neumeier frisch gegründete “Bundesjugendballett” aus Hamburg
seine Residenz in der HebelHalle einnehmen wird.

Unter dem Titel TANZinternational (in Erinnerung an die Dekade
Heidelberger Tanzfestival in den 90er Jahren) wird das
UnterwegsTheater von April bis Juli internationale Arbeiten
herausragender Tanzschaffender präsentieren.

“Sehen heißt Nachdenken”. Mit diesem Brecht´schen Gedanken
wird das SOUSOL in der HebelHalle im April Ausstellungsraum für
eine Installation in Heidelberg ansässiger Fotografen sein, die in
Format und Präsentation neue Wege gehen.

Ende Juni, Anfang Juli findet zum siebten Mal ARTORT, Festival
für Kunst im Öffentlichen Raum statt. Diesmal auf dem Gelände
des Neuenheimer Feldes, in Kooperation mit der Universität
Heidelberg, dem Universitätsbauamt, dem DKFZ, der Uni-Klinik
und dem Botanischen Garten. Das Motto “Feldversuche” ist
Leitfaden für den geführten Parcours durch Innen- und
Aussenräume der “Wissenslandschaft”, bei dem der Zuschauer,
selbst unterwegs, immer wieder neue Perspektiven und
Wahrnehmungsereignisse wird erleben können. Das Unterwegs
Theater wird dabei ein Tanzstück für eine imposante Seitenwand
des DKFZ erarbeiten, Choreographin Jai Gonzales hat dafür den
Titel “AufWand” gewählt. Ein Wiedersehen wird es auch mit den
Vertikal-Tänzern aus Barcelona geben, die in der letzten ArtOrt-
Ausgabe für Begeisterung sorgten. Tanz, am Boden und in der
Luft, Videoprojektionen, Installationen, Licht- und Klangräume in
ungewohnten Zusammenhängen versprechen somit inspirierende
Abende im Heidelberger Sommer 2012.

Foto: Günter Krämmer

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Unter diesem Link findet Ihr die Doku der Vernissage: http://www.artvandemon.de/index.php?option=com_content&view=article&id=19&Itemid=24&lang=de.

Und auch unter diesem Link gibt es einiges zu sehen:
https://picasaweb.google.com/QueenJanethe1st/VernissageGastezimmerHDHebelhalle?authkey=Gv1sRgCNfN1OWB-92gIA#5677066011791308834

sowie hier
http://www.artvandemon.de/index.php?option=com_content&view=article&id=14&Itemid=19&lang=de

Die Doku der Finissage vom 17.12.12 folgt bald.

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Tanzduett „Ab und zusammen“
Tanzduett von Yolanda Gonzales

mit Stavros Apostolatos und Ini Dill
Workshop und Tanzaufführung
29.11–04.12.2011
KINITIRAS Studio, Erechtheiou 22, Athen
Tel.: 210 9248328
info@kinitiras.com

Produktion des UnterwegsTheaters Heidelberg für das Festival ART ORT 10. In Zusammenarbeit mit KINITIRAS Studio – Artistic Residency Centre.

Tanzaufführungen:

Freitag, 02.12. bis Sonntag, 04.12.2011
jeweils 21.15 Uhr
Eintritt: 15 € (ermäßigt 10 €)

Den Aufführungen geht ein Workshop voraus zum Thema:
„Zwei in Einem – den Tanz teilen: Neue Versionen der Duettform“
mit Yolanda Gonzales, Stavros Apostolatos und Ini Dill, Masterclass im Rahmen von Kinitiras Choreography Lab (auf Englisch):
29.11. und 01.12.2011, 12-15 Uhr
Unkostenbeitrag: 40 €

Yolanda Gonzales, Bernhard Fauser und Wal Mayans gründeten 1988 in Heidelberg das Ensemble UnterwegsTheater mit dem künstlerischen Konzept, zwischen Tanz, Akrobatik und Schauspiel einen eigene, neue szenische Arbeit zu begründen. 1988 entsteht das erste Stück „Sensaciones“ und hat großen Erfolg. 1989 gewinnt das UnterwegsTheater den Grand Prix des internationalen choreographischen Wettbewerbs in Saitama, Tokyo, mit dem Stück „Guell“. 1999 wurde die Produktion “Middle of Nowhere”, nach New York eingeladen. Seit 1991 veranstaltet das Team ein jährliches Festival “DANCE internationally”, unterstützt von der Stadt Heidelberg, bei dem bekannte Künstler wie William Forsythe, Amanda Miller, Hans van Mannen, Sasha Waltz, Jerome Bell und Xavier Le Roy aufgetreten sind.

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